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Rückblick: Ausstellungen 2011

„zu vermieten“ 

Ulrich Geiss / Jürgen Leyh - Malerei / Plastik / Zeichnung

19.05 – 02.06. 2011

Abstract:
Gähnende Leere hinter verschatteten Fensterzeilen. Ab und zu ein vertrockneter Blumenstrauß, Gardinen, die Bewohner vortäuschen und ein aufdringlich leuchtender Schriftzug „zu vermieten“. Keine Seltenheit für manches Stadtgebiet in Leipzig, ebenso wenig auch für einige Strassenzüge in Kleinzschocher, wo erstmals die beiden seit Jahren in Leipzig lebenden Künstler Jürgen Leyh und Ullrich Geiss eine Auswahl ihrer Werke gemeinsam präsentieren werden. Die von Wolfgang Rossdeutscher und der Göbelschen Plastik beeinflusste Kunst Jürgen Leyhs trifft  hierbei auf die surrealistisch anmutende Welt des an der Stuttgarter Akademie ausgebildeten Malers und Zeichners Ulrich Geiss. Was auf dem ersten Blick beide Künstler zu verbinden vermag sind zeichnerische Elemente auf Leinwand oder Ton als auch das Fragmentarische in Malerei und Plastik. Dennoch kontrastieren beiderlei Werke schon hinsichtlich des Bildaufbaus, der Farbgebung und des Farbauftrags. Während Leyh selbst seinen Bildern Platistizität bis hin zur Reliefhaftigkeit verleiht, dünnt Geiß manch Farbfläche bis hin zur Transluzenz aus. Auch thematisch beschreiten beide entgegengesetzte Wege. Mythologische Wesen haben es zumeist Jürgen Leyh angetan, Phantasmen der Science-Fiction eher Ullrich Geiss. Und doch einen sie grundsätzliche Fragen menschlicher Existenz.
Nun bleibt jedoch die Frage, was hat diese Ausstellung mit dem Titel „zu vermieten“ zu tun? Um das herauszubekommen, sind alle Kunstfreunde dazu eingeladen, sich vor Ort selbst „ein Bild“ zu machen.




Gastausstellung: "Erscheinungsbilder" -
Oberflächen unter künstlerischer und technischer Betrachtung

Eine Ausstellung des VDI Kunst und Technik

Beteiligte Künstler/innen: 
Gunter Böttger, Jürgen Leyh, Olaf Teichmann, Christiane Werner, Constanze Zorn

Kuratorin: Sigrid H. Zimmermann, Galerie M


LICHTSTUDIO oder "Der dicke Mann im Garten"

Gert Kiermeyer - Fotografie

29.09. – 09.10. 2011

Abstract:
Aus der Dunkelheit taucht ein Gebäude auf, dessen Glanzzeiten längst der Vergangenheit angehören. Dennoch steht es anmutig da, selbstbewusst mit dem klaren Schriftzug „Lichtstudio Halle“. Es scheint von innen herauszustrahlen und nochmals die eigene Kinogeschichte Revue passieren zu lassen. Diese großformatige Fotografie aus der Reihe „Späte Bilder vom Volkseigentum“ reiht sich in Gert Kiermeyers Werk, das beständig zwischen Inszenierung und Dokumentation oszilliert. Es ist ebenso geprägt von seinen Erfahrungen als langjähriger Theaterfotograf in Halle wie von seinem Gespür für eine Ästhetik der Vergänglichkeit und des Banalen. Doch rätselhaft bleibt dabei immer noch die  Rolle des dicken Manns im Garten.
Eine Werkauswahl des mit dem Helen-Abbott-Förderpreis für Bildende Kunst ausgezeichneten Gert Kiermeyer ist in Leipzig erstmals in der Aula der Alten Handelsschule zu sehen.

Gert Kiermeyer wurde 1963 in Schkopau geboren, ging in Halle zur Schule und studierte ab 1982 Lebensmitteltechnologie an der Humboldt-Universität Berlin. Dem Abbruch dieses Studiums folgte zunächst Arbeit als Hilfskoch in einer psychatrischen Einrichtung und als Busfahrer bei den Berliner Verkehrsbetrieben. Ab 1986 studierte Kiermeyer unter All Fruck in Berlin Fotografie. Seit 1989 ist er als Fotograf am Opernhaus Halle und als freier Fotograf tätig. 1996 erhielt er den erstmals vergebenen Förderpreis des Freundeskreises des Opernhauses Halle e.V., 2003 wurde er mit dem Helen-Abbott-Förderpreis für Bildende Kunst ausgezeichnet.



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INVITASJON 

Frank Berendt / Wolfgang Putz - Malerei und Zeichnung

17.11 – 26.11. 2011

Abstract:

Die Ausstellung trägt den Namen INVITASJON und umfasst eine weit größere Bedeutungsebene als das norwegische Wort für "Einladung" auf den ersten Blick hergibt. Denn beide Künstler suchen vielmehr die sinnliche Erfahrbarkeit der Dinge und Körper in ihrer Landschaft des Existierens sowohl malerisch als auch zeichnerisch zu ergründen. Dabei gelingt es Frank Berendt und Wolfgang Putz, den Betrachter ihrer Werke auf ganz subtile Art und Weise in den Bann zu ziehen.


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