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MOCKBA – Fotografie, Skulptur
Sandra Ratkovic, Rainer Jacob


Vernissage: 3. 5. 2019, 19 Uhr
Finissage: 17. 5. 2019, 19 Uhr

Eine Fotografin und ein Bildhauer ziehen es unabhängig voneinander nach Moskau: Sandra Ratkovic fotografiert Alltägliches im postsowjetischen Staat, Rainer Jacob friert im Winter Objekte aus Eis an die Wände der Metropole. Mitunter stellt er auch skurrile Objekte aus Holz her. Die Ergebnisse werden in der Ausstellung präsentiert und aus Ratkovic's Buch "MOCKBA" Auszüge einer Geschichte von Wladimir Kaminer vorgestellt.

Sandra Ratkovic (Berlin) studierte Kunstgeschichte in Frankfurt am Main und Fotografie bei imago Fotokunst Berlin. Sie konzentriert sich auf freie künstlerische Dokumentarfotografie und interessiert sich für die Erfassung alltäglicher Aktivitäten, um Geschichten von verschiedenen Orten und unterschiedlichen kulturellen Normen zu erzählen. Ihrer Monografie mit Fotografien über Moskau, hrsg. v. Verlag Hatje Cantz, umfasst eine Werkeinführung von Wladimir Kaminer.

Rainer Jacob (Leipzig) wurde als Steinbildhauer in Dresden ausgebildet. Seine Skulpturen, ob in Holz oder Eis, erkennt man oft erst auf dem zweiten Blick. Als scheinbar gewöhnliche Dinge irritieren sie an Außenwänden Moskaus, Oslos, Paris oder in Berlin. Dabei setzt er häufig auf die Widersprüchlichkeit des verwendeten Materials und des dargestellten Sujets.

Weitere Informationen unter: http://sandra-ratkovic.comhttp://www.bildhauer-rainer-jacob.de
© Rainer Jacob, Sandra Rankovic: MOCKBA















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The dystopian nature of things – Fotografie, Video
Valerio Figuccio


Vernissage: 24. 5. 2019, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. 5. 2019 – 7. 6. 2019

THE DYSTOPIAN NATURE OF THINGS, eine Einzelausstellung von Valerio Figuccio, präsentiert ein Video und eine fotografische Auswahl aus einer Serie von 24 Fotos, die während eines Aufenthalts in Australien und Asien entstanden sind. 
Die Arbeit hebt eine subtile Koexistenz heraus, in der das natürliche, pflanzliche oder tierische Element mit einer künstlichen Präsenz verschmilzt, welche die klare Erkennung des Subjekts außer Kraft setzt und so ein mehrdeutiges visuelles Bild entstehen lässt. Das Vorhandensein des Künstlichen manifestiert sich darin, dass die Subjekte als eine einzige Präsenz dargestellt werden, ein archäologischer Fund oder ein alter Weiser, der überlebt hat. Die Bilder zeichnen sich somit durch eine unbestimmte Dimension aus, die von einer leichten Ader der Unruhe durchdrungen wird. Tiere, Nahrung, städtische und natürliche Elemente werden Teil eines träumerischen Szenarios.

“Es ist so schön, dass es unecht scheint“, eine häufig verwendete Redewendung um eine Begeisterung auszudrücken, eine Lobpreisung, die aber eine Prämisse voraussetzt: Dem Künstlichen, dem Unechten wird eine gewichtigere ästhetische Qualität zugesprochen. Das Aussprechen dessen, dass etwas so schön sei, dass es unecht scheint, suggeriert fast, dass die Schönheit nicht an die natürliche Evolution einer Form gebunden sei, sondern an eine projizierte Erschaffung, eine ästhetische Idee, welche nach einem Plan entwickelt wurde.  (Ginevra Panzetti)

Valerio Figuccio (Rom, Leipzig) studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und Szenografie an der Accademia di Belle Arti in Rom. Seine Arbeit manifestiert sich hauptsächlich in Form von Fotografien, Videos und Installationen. Sie ergründet Themenfelder wie Erinnerung, Unsicherheit und Isolation und verleiht unbestimmten Vorstellungen Form.
Mit der Arbeit "L'esanime Animato" (Das leblos Lebende) nimmt er als einer der Finalisten des Arte Laguna Prize 2019 an der Ausstellung im Arsenale in Venedig teil.

Weitere Informationen zum Künstler unter: https://www.valeriofiguccio.com

© Valerio Figuccio: The dystopian nature of things














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Heavy Matter – Lovely Objects 

Julianne Csapo: Skulptur, Mixed Media, Malerei

Vernissage: 14. 6. 2019
Lesung: 21. 6. 2019 MultiDimensionale Show (Literatur, Musik, Performance)
Finissage: 28. 6. 2019

Julianne Csapo spielt mit uns. Außerdem auch mit Materialien, Bedeutungen und Dualismen. Sie lässt Polarisierendes in Beziehung treten und Form annehmen. Frivol vereinigt sie in ihren Collagen weit Entferntes und Intimes und charakterisiert ihre irritierende Verwandschaft. In ihren Skulpturen  treffen aufwendig bearbeitete Materialien auf Alltagsästhetiken. Sie inszeniert eine Ausstellung die berührt und bereichert.

Julianne Csapo studierte Bildhauerei und übergreifende Medien an der HfbK Dresden bei Prof. Ulrike Grossarth und war anschließend Meisterschülerin bei Prof. Martin Honert. Beziehungen von Gegensätzlichkeiten, insbesondere Paradoxien, spielen in ihrem Werk eine besondere Rolle. Dabei tritt sie meist in spielerischer Interaktion mit dem Betrachter. 

Weitere Informationen zur Künstlerin unterhttps://juliannecsapo.com

© Julianne Csapo: Heavy Matter #1

















Rückblick: SIBERUT – Bernhard Schurian


SIBERUT – Fotografie
Bernhard Schurian


Vernissage: 5. 4. 2019, 19 Uhr
Finissage: 17. 4. 2019, 19 Uhr

Exotische Insekten sind Bernhard Schurians Leidenschaft. Als Spiegel der Vielfalt der Natur liegen sie in naturkundlichen Sammlungen verborgen. Bernhard Schurian bringt sie ans Licht und führt den Betrachter auf eine Entdeckungsreise von wundersamen Formen, Farben und Strukturen. Diese sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, doch mit Hilfe spezieller Aufnahmetechnik gelingt es ihm, seine winzigen Protagonisten sogar in übermenschlichen Dimensionen einzufangen. Aus kleinen "Quälgeistern" werden somit Porträts großer Charaktere.
Die Ausstellung in der Alten Handelsschule fokussiert schließlich auf großformatige Insektenporträts aus den Tropen, wie die jüngst fotografierte kleine Zikade, deren Lebensraum der Ausstellung ihren Namen gibt: SIBERUT

Bernhard Schurian (Berlin) absolvierte seine Fotografieausbildung in München, später ein Masterstudiem am BARD College in Ney York. Zwischen 1986 und 1990 porträtierte er innerhalb eines deutsch-deutschen Projekts junge bildende Künstler in Leipzig, woraus seine innere Verbundenheit mit dieser Stadt resultiert. Heute gilt sein größtes Interesse der hochauflösenden Makrofotografie von Insekten mit Hilfe des Stacking-Verfahrens, einer Kombination aus fotografischer Aufnahme- und digitaler Bildbearbeitungstechnik.

Weitere Informationen zum Künstler unter: http://schurian.com

© Bernhard Schurian: Zikade
© ∫Bernhard Schurian: Raubfliege

Snapshots:

© Bernhard Schurian: Zikade


© Bernhard Schurian: Exaerete frontalis


© Bernhard Schurian: Raubfliege (Detail)
















© Bernhard Schurian: Schwärmer (Detail)
















© Bernhard Schurian: Spitzkopfzi

Rückblick: ENCLOSURE – Ricarda Hoop, Johanna Kintner

Enclosure – Grafik, Installation, Objekt
Ricarda Hoop, Johanna Kintner


Vernissage: 16. 3., 14 Uhr

Lesung im Rahmen von LEIPZIG LIEST: 23. 3.,19 Uhr:
"Es ist Sommer in Grönland" mit Paul Watermann, Johanna Kintner

Ausstellungsdauer: 16.-29. März 2019
Öffnungszeiten: Sa+So 11-15 Uhr, Mo-Do 9-11:30 Uhr und nach Vereinbarung

Zur Ausstellung:

Die Bodenfläche des Ausstellungsraumes ist durch Objekte von Johanna Kintner gegliedert. Verweise auf Landschaft, durch die sich der Betrachter bewegen kann. 
Die Zeichnungen von Ricarda Hoop sind ausschließlich in Graphit und Bleistift gearbeitet und erinnern an Wandteppiche und Bildtapeten. Hierbei nimmt Hoop wiederum Bezug auf Flora und Fauna, welche an stilisierte Gärten erinnern. Die Ausstellung „ENCLOSURE“ macht neugierig auf die Symbolik einer uns vertrauten fremden Welt.

„Und die Teppiche waren ursprünglich Reproduktionen von Gärten:
 der Garten ist ein Teppich, auf dem die ganze Welt ihre symbolische Vollkommenheit erreicht, und der Teppich ist so etwas wie ein im Raum mobiler Garten.“
aus: „Andere Räume“ von Michel Foucault

Ein Ausschnitt der Eröffnungsrede befindet sich unter:
http://kunst-technik.moritzpress.de/enclosure-in-der-alten-handelsschule-leipzig/

Zur Lesung:
„Es ist Sommer in Grönland“

Im Rahmen der Ausstellung "Enclosure" von Ricarda Hoop und Johanna Kintner lesen Paul Watermann und Johanna Kintner aus aktuellen Werken. Die Lesung findet in der Alten Handelsschule (Gießerstraße 75, 04229 Leipzig) am 23. März 2019 um 19 Uhr statt.
Paul Watermann absolvierte 2018 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zuvor studierte er an der Sporthochschule Köln. Er schreibt Gedichte und Kurzprosa und liest aus seinem Text "Brutalität im Sommer".
Johanna Kintner arbeitet mit Räumen und Texten. Sie absolvierte 2013 an der Städelschule - Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt/Main. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen gezeigt, u.a. im Kunstnereshus in Oslo, Norwegen, im Frankfurter Kunstverein in Frankfurt/Main und in der ULYS Kunsthal in Odense, Dänemark. Johanna Kintner erhielt u. a. ein Jahresstipendium der Stiftung Kunstfonds und ein Aufenthaltsstipendium der Stadt Frankfurt/Main für Helsinki. Sie liest aus ihrem Text „Es ist Sommer in Grönland“.

Informationen zu den Künstlerinnen:
http://ricardahoop.de
http://www.johannakintner.de

© Riccarda Hoop, Johanna Kintner: ENCLOSURE















Snapshot zur Ausstellung:

© Ricarda Hoop
















© Johanna Kintner
















© Ricarda Hoop
















© Johanna Kintner















© Johanna Kintner







Lesung:
... mit Johanna Kintner und Paul Watermann
















... und Begrüßungsschnaps
















© Johanna Kintner














Rückblick: AUF TEUFEL KOMM RAUS – Sebastian Wünsche, Alexander Kavtea, Benjamin Springer, Max Leicht, Jerry Jordan

Vernissage: 1. 3. 2019, 19 Uhr
Finissage: 7. 3. 2019, 19 Uhr

Vor einer weißen Leinwand stehend, haben sich fünf Künstler zusammengeschlossen, um innerhalb einer Woche ihre neuesten Werke bei uns zu präsentieren. Da manches nur im Kopf existierte, lag der Ausstellungstitel nahe. AUF TEUFEL KOMM RAUS musste nun gearbeitet werden. Dass es dabei durchaus poetisch zugehen darf, zeigen folgende gemeinschaftlichen Worte:

DRUCK
LINIE
LUST 
SCHWÄCHE
MÜDE
ABHÄNGIG
PAKT
NEIN DOCH NEIN
KEIN GLANZ KEIN DU
EINE UNBEDINGTE AUSSTELLUNG
















Snapshots zur Ausstellung:


©Benjamin Springer
©Sebastian Wünsch
©Jerry Jordan, Max Leicht












©Max Leicht





©Max Leicht





©Alexander Kavtea







Vernissage




















Finissage - Dank an alle !

Rückblick: Unfinished Hase – PILOTENKUECHE / international group exhibition

Unfinished Hase –  PILOTENKUECHE / international group exhibition 


Vernissage: 15. 2. 2019, 19 Uhr

Finissage: 23. 2. 2019, 19 Uhr

Open: 16.-22. 2. 2019: 13-17 Uhr und nach Vereinbarung

Informationen: 
http://www.pilotenkueche.net
https://de-de.facebook.com/PILOTENKUECHE/
https://www.instagram.com/explore/locations/860624416/pilotenkueche-international-art-program/?hl=de

16 KünstlerInnen aus aller Welt arbeiten derzeit für drei Monate im mittlerweile 38. Residenzprogramm der Leipziger PILOTENKUECHE. Bereits nach sechs Wochen sind erste Arbeitsergebnisse in der kommenden Ausstellung „Unfinished Hase“ zu sehen. Hierbei spielen Eindrücke aus Leipzig und Umgebung ebenso eine Rolle, wie die unterschiedlichen Einflüsse jedes Teilnehmers. Auf ungewöhnliche Interventionen darf man gespannt sein.

International residents
A L Kleiner (Painting, Installation; Sydney, Australia)
Amanda Struver (Interdisciplinary:Syracuse, NY, United States)
Ana Castillo (Illustration, Painting, Animation: Paris, France)
Atsuko Mochida ( Installation, Site-specific Installation, Public Art : Tokyo, Japan) 
Ece Canguden (Painting, Sculpture: Istanbul, Turkey)
Eliana Jacobs (Etching, Objects, Collage, Conceptual: Vancouver, BC, Canada)
Isabelle Kuzio (Video, sculpture, painting, installation: Sherwood Park, Alberta, Canada)
Jose Sarmiento (Painting, Drawing, Etching: Bucaramanga, Columbia)
Charles Park (Photography: New York, NY, US)
Marloes Staal (Sculpture, Photography, Drawing: Enschede, Netherlands)
Ludmila Hrachovinova (Painting: Bratislava, Slovakia)
Roman Bicek (Painting, Collage: Bratislava, Slovakia)
Tomas Orrego Gianella (Video, Installation, Collage: Lima, Peru)
Valentine Emilia Bossert (Drawing, Printmaking, Sculpture, Video, Installation: Genova, Switzerland)

Local Participants
Henike Pilz (Mixed Media; Leipzig, Germany)
Paul Altmann (Conceptual Art, Photography, Video, Installation: Leipzig, Germany)

Curator
Tena Baksaj (Zabreb, Croatia)

Assistants
Ciara Brown (Fine Art, Multi-media: Birnley, UK)
Maria Maceira (Art History: A Estrada, Pontevedra)
Samra Sabanovic (Helsinki, Finland)




Snapshots:

Soundcheck from Eliana Jacobs and Ben Osborn





Eliana Jacobs with Choir
















Works from José Sarmiento and Valentine Emilia Bossert
















Valentine Emilia Bossert




















Isabella Kuzio
















Curator: Tena Baksaj
















Thanks for the amazing show !