exhibitions

exhibitions

CROSSING PATHS – Straßenfotografie – Albert Hennig (1907-1998) und Thomas Seifert // Upcoming: PK-Exhibition / CAVE – Tim Cierpiszewski et al. / FRAGMENTE – Zaida Guerrero Casado

 "Crossing Paths – Straßenfotografie"

Albert Hennig (1907-1998), Thomas Seifert


Vernissage: 24. 5. 2024, 19 Uhr

1. 6., 16 Uhr: Künstlergespräch mit Thomas Seifert und Lichtbildvortrag von Andreas Albert "Albert Hennig - Bauhausimpulse, Farbwege und innere Emigration in der DDR" 

15. 6., 18 Uhr: DJ Sarabakari (good vibes for a happy day) oder (nu-disco, tribal, electronica, house beats) https://www.mixcloud.com/sarabakari

16. 6. 16 Uhr: Lichtbildvortrag von Thomas Bauz "Albert Hennig - von der Fotografie über die Zeichnung zum Holzschnitt"

Laufzeit: 24. 5. - 16. 6. 2024
Öffnungszeiten: Mo - Do  9-12 Uhr, Fr + Sa 15-18 Uhr und auf Nachfrage

Kuratorin: Barbara Röhner

Die Ausstellung "Crossing Paths – Straßenfotografie“ vereint Fotografien zweier Künstler, deren Gemeinsamkeit in der Fokussierung flüchtiger Alltagssituationen von Menschen besteht: Fotografien des aus Leipzig stammenden Bauhauskünstlers Albert Hennig und des Leipziger Photosophen Thomas Seifert. Besondere Brisanz erfahren Albert Hennigs Bilder (1928-1933) durch die Reflexion der Zeit der Weltwirtschaftskrise, welche dem Nationalsozialismus den Weg ebnete. Thomas Seiferts Bilder (ab 2002) erweitern den Blick auf Menschen in aller Welt unterschiedlichster Kulturkreise und stehen für Toleranz und Weltoffenheit. Beide Werkkomplexe bilden in einer raumgreifenden Präsentation eine Einheit.

Im Gespräch und in der Führung durch die Ausstellung werden am 1. 6. 2024 mit dem Künstler Thomas Seifert und Andreas Albert als Zeitzeugen und langjährigen (Künstler)-Freund Albert Hennigs Fragen ethischer und ästhetischer Zusammenhänge und Besonderheiten erörtert. Dabei sind insbesondere jene Fotografien von Albert Hennig und Thomas Seifert in den Blick zu nehmen, welche erkennbare Überschneidungen in der künstlerischen Handschrift und im Motiv aufweisen. Diese bilden den Ausgangspunkt weiterer Fragestellungen und leiten über zum Vortag "Albert Hennig - Bauhausimpulse, Farbwege und innere Emigration in der DDR" von Andreas Albert.

Mit einem Vortrag vom Hennig-Spezialisten und Sammler Thomas Bauz wird die Ausstellung zur Finissage beendet.

Die Ausstellung findet als Satellitenausstellung zum f/stop Festival statt mit freundlicher Unterstützung des DVF Sachsen und des Stadtbezirksbudgets Leipzig.

Wir sind sehr gespannt und freuen uns über Ihren/ Euren Besuch !!

Mehr Informationen zu Albert Hennig: https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Hennig
Mehr Informationen zu Thomas Seifert: @tomsstreetphotography


© Thomas Seifert: Peru 2008. Albert Hennig: Paris 1932
© Arndt Liebig, Thomas Bauz

Ausstellungsimpressionen:










Wir danken Andreas Albert für seinen lebendigen Lichtbildvortrag und allen Gästen für ihr Kommen !!
Am Sonntag, den 9. 6. findet um 17 Uhr das Sommerkonzert des uniSono-Chores im Ausstellungssaal statt:




Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Juni geöffnet. (Öffnungszeiten siehe oben)





---

mute BODY – International artis-in-pesidence program PILOTENKUECHE


The last phase of this residency experience compliments the journey which was built upon the groundwork laid in the initial first chapter, ‘windy HOME’. Their interconnection begins with the dissection of the concept of BODY into its prime parts. It is one of the basic and most complex elements of humankind's existence, our BODY is also our first home. In an attempt to find one's understanding, the individual reconstructs themselves and their corporeality in different ways and a volume of varying intensity.
Each identity story and our representation echo our perspective on life. As a silenced BODY resonates with inequality and invisibility perpetuated and still ongoing by diverse forms of domination in history. 'mute BODY' becomes a celebration of the beauty of all bodies and beings. With it the moment of solace will come and inhabit the space. A mind map will be presented, encompassing references, inspirations, and all elements composing the artists' and curators' reflective production.

Vernissage: 21. 6. 2024, 19-22 Uhr
Performance: 25. 6. 2024, 18-20 Uhr: Katya Granova malt zu Geschichten aus dem Publikum auf gefundenen Fotografien.
Geöffnet: 22. - 26. 6. 2024, 16-20 Uhr


Artists:
Emmeline Joy Morris (AU)
Lóa Sunnudóttir (IS)
J Jiang (CN)
Katya Granova (RU/UA/UK)
Anai Salem (IS)
Madison Hope Reid (CA)
Filipa pontes (PT)
Elena Hüning (DE)

Curators:
Mathilde Castaignède - KÜSSE Berlin (FR)
Hania Tokaj (PL)
Assistants:
Kintija Avena (LV)
Neena Bui (US)
Zeynep Ayta (TR)
Lisa Savchuk (UA)





More information: 


---

CAVE – Mixed Media – Tim Cierpiszewski mit 31 nationalen und internationalen Künstler*innen


Vernissage: 5. 7. 2024, 20 Uhr
Finissage: 20. 7. 2024, 15-18 Uhr
Laufzeit: 5. - 20. 7. 2024

Die Ausstellung C A V E setzt sich im speziellen mit den architektonischen Gegebenheiten der Alten Handelsschule und im allgemeinen mit den Parametern des Ausstellungswesens kritisch auseinander und präsentiert in einem überraschenden Raumdisplay eine Gruppenausstellung mit 31 nationalen und internationalen Künstler*innen.

Weitere Informationen unter:



---

Fragmente – Rauminstallation von Zaida Guerrero Casado



Vernissage: 9. 8. 2024, 19 Uhr
Laufzeit: 9. - 24. 8. 2024

Mehrere Arbeiten und Installationen werden in der Ausstellung Fragmente gezeigt, die sich mit dem Thema Liebe und Gewalt auseinandersetzen. Sie lassen uns in eine poetische Erzählung eintauchen, in der die Grenzen zwischen beiden verschwimmen.

Weitere Informationen unter:






---

In Gedenken an den Fotografen Dan Wesker

Wir trauern um den Fotografen Dan Wesker, der am 11. Mai 2024 verstorben ist.  Mit Dan haben wir die wunderbare und gut besuchte Ausstellung TIMES EXPOSURE im Spätsommer 2017 ausgerichtet. Von Dan waren verschiedene Werkgruppen zu sehen, die alle auf ihre Weise seine spezifische Handschrift zeigten. Prismatische Spiegelungen, eine ausgewogene Farbigkeit und das Spiel mit Abstraktionen prägten sein unverwechselbares Oeuvre. Auch war Dan immer ein gern gesehener Gast zu anderen Vernissagen unseres Kunstvereins. Um so schmerzhafter für uns, dass Dan so früh gehen musste. Seine Werke aber bleiben. Wir wünschen allen Hinterbliebenen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.

Barbara Röhner 

i. A. des ARS AVANTI e.V.



Rückblick: "con.tain" – Alan Biehlig, Nele Hendrikje Sandner, Katharina Schreiter, Teresa Szepes und Clara Pötsch


Vernissage: 3. 5. 2024, 19 Uhr mit Band
Finissage mit Artist Talk: 16. 5. 18 Uhr und anschließend Band
Laufzeit: 3. 5. - 18. 5. 2024
Öffnungszeiten: Mo - Do  9-12 Uhr, Fr + Sa 15-18 Uhr und auf Nachfrage

Die Ausstellung con.tain stellt die Wiederverwendung von „Abfall“, den Prozess des Findens und Transformierens von Zurückgelassenem in den Fokus. Objekte verschiedener Art werden gesammelt, kategorisiert, umgewandelt und in Form von Fotografie, Malerei, Collage, Drucktechnik sowie Installation in neue inhaltliche und formale Kontexte gesetzt. Alan Biehlig, Nele Hendrikje Sandner, Katharina Schreiter, Teresa Szepes und Clara Pötsch zeigen fünf künstlerische Positionen, die sich neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit mit Inhalten wie Diversität, Identität, Mythen, Körper und Organismen beschäftigen. Dabei hinterfragen sie das Wesen der Dinge, ihren Inhalt sowie ihr Funktion und eröffnen neue Denkräume.







Ausstellungsimpressionen:









Finissage:






Wir danken für die leider viel zu schnell vergangene Ausstellung. Um so eher freut es uns, dass hier noch Einiges zur Ausstellung nachgehört und -gelesen werden kann:



---


Rückblick: BEIFANG – Peter Busch, Carmen Deininger, Elena Engels,Steffen Griebsch, Sten Gutglück, Sebastian Harbort, Marie Krombach, Wiebke Liebetrau, Jule Mainka, Konrad Masiero, Jens Mechler, Markus Petersen, Anton Sandbichler, Kathleen Schletz, Lisa Schubert

Vernissage: 12. 4. 2024, 19 Uhr
Finissage: 27. 4. 2024, 15-18 Uhr
Laufzeit: 12. 4. - 27. 4. 2024
Öffnungszeiten: Mo - Do  9-12 Uhr, Fr + Sa 15-18 Uhr und auf Nachfrage

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Malsaals und der Theaterplastik aus den Theaterwerkstätten der Oper Leipzig zeigen unter dem Titel BEIFANG jüngste Arbeiten. Außerhalb der kreativen Tätigkeit für Oper und Theater sind Kunstwerke entstanden, die sich einerseits von der Arbeit in den Werkstätten abgrenzen, andererseits aber auch von diesen in mancherlei Hinsicht profitieren. So unterschiedlich auch Handschrift und Technik der jeweiligen Künstler*innen sein mag, verbindet sie alle ihr künstlerisches Können und Experimentierfreude.





Impressionen:

Ausstellungsaufbau: re. Lisa Schubert: Die Quelle I, Öl a. Lw.,
160 x 80 cm, 2021

Geschafft !!

Vernissage

Ausschnitte:

© Kathleen Schletz: Tadeusz Langier 
Rötel a. MDF, 24 x 18 cm, 2024

© Steffen Griebsch: Alter Schlachthof Halle
Acryl/Öl a.Lw., 50 x 60 cm, 2024

© Carmen Deininger: o.T., Graphit auf Papier
29 x 29 cm, 2024

© Lisa Schubert: Schwan, öl a. Holz
30 x 25 cm, 2024

© Jule Mainka: Lichtblick (Serie), Graphit a.
Papier, 30 x 30 cm, 2024

© Peter Busch: Sina, Acryl a. Holz
50 x 50 cm, 2024

© Anton Sandbichler: Werkstatt, Acryl a.
Karton, 40 x 40 cm, 2024

© Marie Krombach: Max, Öl/ Acryl a. Lw.
50 x 50 cm

© Sten Gutglück: unfinished sympathy II
Acryl a. Lw., 60 x 50 cm, 2024

Lisa Schubert: Die Quelle II, Öl a. Lw., 160x80cm, 2022

Elena Engels: Jule, Zirbelkiefer, 41x13,5x12 cm, 2024



Wir danken allen Ausstellenden für diese wundervoll vielfältige Präsentation !!


---

Rückblick: THIS IS MY FREEDOM – Mirette Bakir

Mirette Bakir – „This is my freedom“ – Malerei, Installation


Vernissage: 7. 3. 2024, 19 Uhr
Artist Talk & Führung: 16. 3. 2024, 16-18 Uhr
Finissage: 24. 3. 2024, 15-18 Uhr
Laufzeit: 7. 3. - 24. 3. 2024
Öffnungszeiten: Mo - Do  9-12 Uhr, Fr + Sa 15-18 Uhr und auf Nachfrage

"Anders als gern behauptet und fehlinterpretiert, gibt es im Koran keine Stelle, die eindeutig eine strenge Verhüllung von Frauen vorschreibt. Ich wuchs in Ägypten in eine Gesellschaft hinein, die sich selber die Freiheiten, die sie noch in den 1960er und 70er Jahren besaßen, im Namen der vermeintlichen „Freiheit“, ihr Haupt im Namen des Glaubens zu verhüllen, wieder nahm. Diesen Zwang einer neopatriarchalen Gesellschaft rechtfertigen Musliminnen gern als „ihre Freiheit“, während ich darin eine Geschichte weiblicher Unterdrückung und Erniedrigung sehe, die nicht zu rechtfertigen ist. Mit meiner Kunst geht es mir darum, die wirkliche Freiheit, die sich im unverstellten sinnlichen Austausch mit der Welt und den Dingen ergibt, dagegenzusetzen und zu zeigen, dass nur der Schleier (welcher Ideologie und Engstirnigkeit auch immer), den man/frau ablegt, uns die Augen öffnet."

Mirette Bakir

Informationen zur Künstlerin unter: https://www.instagram.com/mirette_bakir/


© Mirette Bakır



Ausstellungsimpressionen


Mona Ragy Enayat zur Vernissaage






Die Ausstellung wird durch das Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig unterstützt.
Wir danken allen, die gekommen sind und sich für die Kunst und für das Thema der Freiheitsrechte für Frauen Zeit genommen haben !!

---