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Malerei – Isabelle Dutoit & Anija Seedler // Next : Die GANZE ZEIT IMMER MAL // DIE SPRACHE DES KOKONMENSCHEN // VERSCHMELZUNG // Uncertain Traditions u.a.

13. 5. - 3. 6. – Malerei von Isabelle Dutoit und Anija Seedler 

>> Vernissage: 13. 5. 2022, 19 Uhr

>> open: Mo.- Do. 9-11:30 Uhr, Fr. + Sa. 15-18 Uhr und nach Vereinbarung

In Zeiten der Wanderung, des Umbruchs, der Suche, des Neuanfangs, blicken zwei Malerinnen auf blinde Flecken. Sie blicken in die Ferne und ins Heimisch-Nahe. Sie finden fließendes Licht, vibrierende Farben, transzendente Stimmungen im dunklen Dickicht. Wildnis, Fremdheit, Nähe, Spannung. Sie finden exotische Welten, erobern unbekanntes Land. Tiere, Menschen, Pflanzen. Doch und vor Allem, finden sie Tiere. Zwei Malerinnen stampfen durch sumpfigen Morast, blättern in Archiven, kriechen durch Vergangenheit und Gegenwart. Es atmet, faucht, wird still. Brunftschrei, Lockruf, Echo. 

Zwei Malerinnen jagen. Wild, unzähmbar, sanft und bedächtig. Sie jagen nach Tieren, die es gab und solchen, die es gibt. Aber auch nach Tieren, von denen man sich wünscht, daß es sie geben könnte und solchen, von denen man hofft, daß es sie nie geben wird. 

Informationen zu den Künstlerinnen:
http://www.anija-seedler.de
http://www.isadu.de

Isabelle Dutoit: Krähe, 24x18cm, 2021
Anija Seedler: Maria mit der blauen Nase, 2021

Ausstellungsimpressionen:








Besten Dank an die Künstlerinnen, Helferinnen und Gäste für die wunderbare Eröffnung !!



10. 6. - 26. 6. – Die GANZE ZEIT IMMER MAL – Malerei – Benjamin Springer, Alexander Kavtea, Annekatrin Brandl & Julien Georgiew (Gitarre/Musik)


>> Vernissage: 10. 6. 2022, 19 Uhr
>> Laufzeit: 10. 6. - 26. 6. 2022
>> Öffnungszeiten: Mo. - Do.  9 - 11.30 Uhr, Fr. - So. 15 -19 Uhr

Festgehalten im Zustand penetranter Sehnsüchte, komponierbarer Möglichkeiten, Entscheidungsmüdigkeit und Zwängen. Und doch gilt es, eine Richtung zu finden, einen Weg zurückzulegen, eine Grenze zu überschreiten und dann erneut.
Zeit verbringen in der Nähe, in der Ferne – gemeinsam, allein.

Wir laden Sie/Euch am 10. Juni um 19 Uhr in unseren Zeitladen Alte Handelsschule ein.






1. 7. - 10. 7. – Die Sprache des Kokonmenschen – Malerei, Grafik und Skulptur von Lexander Prokogh und Lena Inosemzewa mit Lesungen von Nils Müller


>> Vernissage: 01. 07. 2022, 19 Uhr mit Lesung von Nils Müller „Venusjahr für Fische“
>> Konzert: 09. 07. 2022, 18 Uhr mit dem Chor UNISONO
>> Finissage: 10. 07. 2022, 19 Uhr mit Lesungen mit Nils Müller und Lena Inosemzewa
>> Laufzeit: 01. 07. - 10. 07. 2022, geöffnet: freitags bis sonntags von 16 bis 19 Uhr

Drei Freunde legen ihre Arbeiten in die Mitte.
Lena Inosemzewa zeigt uns das Vermögen der Erinnerung anhand ihrer Malerei und Grafik,
Lexander Prokogh führt uns die Gratwanderung zwischen Sagbarem und Machbarem mit Malerei und Skulptur vor, Nils Müller lässt die stummen Puppen der bildenden Medien mit gelesener Literatur tanzen.

Drei Freunde stoßen den alten Kreislauf aus der Wortlosigkeit der Bilder und Skulpturen über ihre Anreicherung mit dem gesprochenen Wort, das seinerseits neue Bilder entstehen lässt, an.

Drei Freunde nehmen Sie mit, gemeinsam mit ihnen den Kokonmensch nach der absoluten Wahrheit zu befragen.

Nils Müller

© Lexander Prokogh: Schaufenster

© Lena Inosemzew: Die Vorahnung. Aus der Serie "…bevor es weiter geht…". Tusche auf Papier, 42,0 cm x 59,4 cm, 2021


15. 7. - 31. 7. – VERSCHMELZUNG – Malerei und Textilplastik von Mona Ragy Enayat und Yvonne Zoberbier


© Mona Ragy Enayat / Yvonne Zoberbier

>> Vernissage: 15. 7. 2022, 19 Uhr mit Musik und Literatur
>> Laufzeit: 15. 7. bis 31. 7. 2022
>> Öffnungszeiten: Mo. - Do. 9-11:30 Uhr, Fr. + Sa. 15-18 Uhr

In dieser Ausstellung treffen die geballte Kraft von Farben und Formen der Malerei Mona Ragy Enayats auf die ausschließlich in weiß gehaltenen zarten Filzplastiken von Yvonne Zoberbier. Ihre Kunstwerke beginnen sich einander zu nähern um teils sogar zu verschmelzen. Der Titel der Ausstellung bezieht sich daher auf einen Prozess, wie er hier erstmals in der Ausstellung nachvollzogen werden kann. Doch auch inhaltlich werden Überschneidungen und Verschmelzungen deutlich, wie der Focus auf die Figur im allgegenwärtigen weiblichen Blick. Wir freuen uns, Sie zu dieser Ausstellung einladen zu dürfen.

Mona Ragy Enayat in Kairo geboren, lebt seit ihrem 24. Lebensjahr in Leipzig und hat an der Hochschule für Grafik Malerei, Grafik und Buchillustration studiert. Die Verbindung zwischen den Kulturen des Orients und des Okzidents durchzieht ihr gesamtes künstlerisches Schaffen, wobei sich die Künstlerin sowohl in der bildenden Kunst als auch in Musik und Literatur auf existentielle Fragen des Lebens bezieht. 
Nähere Informationen unter: http://www.mona-ragy-enayat.de/index.htm

Yvonne Zoberbier begann sich vor rund 14 Jahren mit dem Naturmaterial Filz zu beschäftigen, um daraus schließlich verblüffend plastische Kunstwerke zu schaffen. In jedem Werk ist ihre Faszination individueller Formen erkennbar, die sie basierend auf Erinnerungen und Emotionen in einem langen Werkprozess zum Ausdruck bringt. 
Weitere Informationen unter: https://yvonne-zoberbier-filzplastiken.de



Voraussichtlich: 20. 8. - 24. 8.  PILOTENKUECHE – International Group Exhibition – Round 52


>> Vernissage: 20. 8. 2022, 19 Uhr
>> Laufzeit: 20. 8. bis 24. 8. 2022
>> Öffnungszeiten: tägl. 14-19 Uhr



2. 9. - 18. 9. 2022 – Uncertain Traditions – Malerei von José Luis Ramírez (Mexiko)


>> Vernissage: 2. 9. 2022, 19 Uhr
>> Laufzeit: 2. 9. bis 18. 9. 2022
>> Öffnungszeiten: Mo. - Do. 9-11:30 Uhr, Fr. + Sa. 15-18 Uhr

Ursprünglich stammt José Luis Ramírez aus Durango und absolvierte dort die Schule für Malerei, Bildhauerei und Kunsthandwerk der Universidad Juárez del Estado de Durango (UJED).
Seine Kunst ist inspiriert von den ständigen Veränderungen des gesellschaftlichen Lebens, in dem er lebt. Seine Arbeit macht Spaß, hinterfragt, überschreitet und spielt, um Brücken zwischen Realität und Fiktion zu schlagen. Er hat an künstlerischen Projekten der Fondo Nacional para la Cultura y las Artes
(FONCA) teilgenommen und vier Wandgemälde in seinem Heimatland geschaffen. In mehr als 60 Einzel- und Gruppenausstellungen wurden seine Werke in verschiedenen Ländern ausgestellt.


José Luis Ramírez: Uncertain Traditions



23. 9. - 9. 10. 2022 – VISITE – Malerei von Donough McNamara

>> Vernissage: 23. 9. 2022, 19 Uhr
>> Laufzeit: 23. 9. bis 9. 10. 2022
>> Öffnungszeiten: Mo. - Do. 9-11:30 Uhr, Fr. + Sa. 15-18 Uhr und nach Vereinbarung






19. 11. - 4. 12. 2022 – RIEN NE VA PLUS – Malerei, Fotografie und Skulptur von Anja Böttger, Mathias Antonio Herrmann, Gudrun Holtz, Markus Petersen

4 KünstlerInnen und 4 Positionen versuchen ihr Glück und platzieren ihre Jetons auf Malerei, Fotografie und Skulptur. Die Roulette-Scheibe setzt sich in Bewegung – noch immer darf gesetzt werden, die Kugel wird eingeworfen und rollt entgegengesetzt der Laufrichtung der Scheibe im Zylinder ihre unendlichen Kreise: „rien ne va plus - nichts geht mehr!“. Die Spannung steigt! Wem wird Fortuna hold sein?

Mathias Antonio Herrmann 


Gezeigt werden abstrakte Arbeiten von Anja Böttger, realistische Malerei von Mathias Antonio Herrmann, Fotografie von Gudrun Holtz und Skulpturen von Markus Petersen.

Die Kölner Autorin und Fotografin Gudrun Holtz stellt im Rahmen der Ausstellung ihren Fotobildband „Narben auf der Haut und in der Seele“ vor.

Der Leipziger Schriftsteller und Theater-Regisseur Olav Amende wird in einer Lesung neue Texte zu ausgewählten Werken der Ausstellung präsentieren.

Rückblick: VALLEYS OF THE HEART – Cameron Tauschke

29. 4. - 7. 5. – VALLEYS OF THE HEART – Cameron Tauschke

Die Inspiration für Cameron Tauschke‘s Serie von Mischtechniken auf Papier "Valleys of the heart" ist eine Faszination für die ergreifenden Sprüche - Folge deinem Herzen, Herz aus Stein/Gold, Hand aufs Herz, das Herz ist ein einsamer Jäger usw. 

Tauschke hat Entdecker und Bergsteiger dargestellt, die entlang, auf und über Talpässe gereist sind, um den Gipfel eines Herzens zu erreichen - ihres eigenen. Um das Herz zu erobern, brauchen wir natürlich Disziplin, Glauben und Geduld. Um den Schwierigkeiten und Gefahren liegen auf dem Weg zum Gipfel; was ihn so spannend macht. Aber das Herz ist unser Leitstern und unser bester Lehrer. Der Bergsteiger verweist auf die subjektive Reise des Einzelnen auf der Suche nach Sinn und Zugehörigkeit, aber auch auf die scheinbar unmögliche Aufgabe, sein Herz zu erobern. 

Tauschke hat Fledermäuse, Mais, verschiedene Zellen, Adler, Musiker usw. dargestellt, um eine Oberflächenstruktur und eine visuelle Intensität zu schaffen, die das beschwört, was uns auf dem Gipfel unseres Herzens begegnen muss. Ein Gefühl des Gleichgewichts ist in Tauschkes Bildern wichtig. Durch die Verwendung organischer und geometrischer Formen, ein Gleichgewicht von gegenständlicher und abstrakter Bildsprache sowie dem Nebeneinander von kräftigen Farben und düsteren Tönen strebt Tauschke eine harmonische Symmetrie innerhalb der Bildfläche an. 

Darüber hinaus verkörpern diese Werke eine Fröhlichkeit, die erfrischend und sogar hoffnungsvoll ist. Als Sammlung und als Einzelwerke spiegelt seine Serie eine farbenfrohe und jubelnde Herangehensweise an einige der tiefgreifenden existenziellen und technologischen Probleme wider, mit denen wir derzeit konfrontiert sind. 

Als Bergsteiger streben wir und haben bereits die Herzwand erreicht. Um dorthin und höher zu gelangen und mit den schönsten Aussichten belohnt zu werden, erzählt uns unser rhythmisches Blut von der Liebe und dem Mut, die dazu nötig sind - und von einem Pinsel in der Hosentasche. 

Falco Sternburg, Sept 2021

>> Vernissage: 29. 4. 2022, 19 Uhr

>> open: Mo.- Do. 9-11:30 Uhr, Fr. + Sa. 13-18 Uhr und nach Vereinbarung

Informationen zum Künstler:
https://www.camerontauschke.com


© Cameron Tauschke

Ausstellungsimpressionen:








Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Gäste für diese wundervolle Ausstellung !!


Rückblick: Workshop-PK

20. - 21. 4. – Workshop PILOTENKUECHE




workshops with Jolon Dixon + ViVine + Gregor Forbes

Wednesday
16.00 doors open
16.30 introductions and noise choir JD
18.00 soup dinner by PK
19.00 - 21.00 noise choir cont. JD

Thursday
13.00 doors open
13.30 freeing the voice VM
16.00 break
16.30 soundwalk JD


 

Rückblick: HONEY – Verónica Garcia, Jan Hashagen, Michele Melillo, Robert Rudigier, Samaya Almas Thier, Felix Waldherr

25. 3. - 10. 4. – HONEY – Malerei, Installation, Objekt

Felix Waldherr (Leipzig), Samaya Almas Thier (München), Robert Rudigier (Berlin), Jan Hashagen (Leipzig), Michele Melillo (München), Verónica Garcia (Leipzig)

In dieser Gruppenausstellung haben sich unterschiedliche Positionen aus Berlin, Leipzig und München zusammengetan, um unter dem Titel HONEY divergente aber auch sich ergänzende Assoziationsketten erlebnisreich zu provozieren. Wir freuen uns sehr über diese Möglichkeit der Präsentation im Ausstellungssaal der Alten Handelsschule.

>> Vernissage: 25. 3. 2022, 19 Uhr

>> Finissage: 10. 4. 2022, 15-18 Uhr

>> open: Mo.- Do. 9-11:30 Uhr, Fr. + Sa. 15-18 Uhr und nach Vereinbarung

Exponatenliste unter folgendem Link: https://www.janhashagen.com/Honey.html



Ausstellungsansichten:

Samaya Almas Thier: Garten n.°4

Robert Rudigier: Wanted to see what happens

Jan Hashagen: Reinregnen und Ausrauchen

Michele Melillo: o. T.

Robert Rudigier: Miniatur

Felix Waldherr: Comb

Veronica Carcia: Future Garden Variation II



© Mona Ragy Enayat

Ganz herzlichen Dank auch an das Duo mundreim mit Didgeridoo und Sitar zur Finissage !!



Rückblick: WARM-WHITE-COW International Group Exhibition – Round 50 PILOTENKUECHE

19. - 27. 2. 2022 – PILOTENKUECHE – International Group Exhibition – Round 50 

WARM WHITE COW

Looking in and unexpectedly being looked at in return. Moving bodies spreading onto a warm and vast field searching for care and protection. White hands used to embrace, to undress, to shoot with a camera, to close a fist, to love. A cow on the way to our favorite fast-food restaurant and a cow on a plate. The cash register that throws us life abstractions we cannot possibly cope with, so we throw some color abstractions onto it in return, ‘How do you like that!’. A precious moment that should not be lost, so ‘let’s please take a selfie’. The deception of it all, so we might just build our own delusional memories.

curator: Carolina Valente

Zur Jubiläumsausstellung des 50 Artist and residence programs der Pilotenküche laden wir Sie/Euch recht herzlich vom 19. bis 27. Februar in den Ausstellungssaal der Alten Handelsschule ein !

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten und aktuellen Coronamaßnahmen.

  • vernissage: 19.02.22 
19 Uhr
  • performance: Janne Steinhardt
  • open: 20, 24-27 Feb / 14-19 Uhr


PKRD 50 

international artists:

Matilde Søes Rasmussen (DK/SE) 
@matildesoes, Molly Burt-Westvig (US) 
@molly_alyce, Ziemowit Fincek (PL) @fincek.z, Rachael McArthur (CA/US) @rachael_elizabeth_mcarthur , Devon Plett (CA) 
@devonplett, Fanni Papp (HU)
 @titkoskert

Local participants:

Janne Steinhardt (PL/DE) @sheisthemedium, Nori Blume (DE) @nori_blume

curator: Carolina Valente (PT) @a_carolina_valente

interns:

Fanni Papp (HU) @titkoskert, Elžbieta Upė Rozanovaitė (LT) @elze_upe, Aleksandra Szapańska (PL) @olaszapa, Nicla Meneghetti (IT) @nicla.meneghetti

graphic design: Aleksandra Szapańska 

Weitere Informationen unter: https://www.pilotenkueche.nethttps://www.instagram.com/__pilotenkueche/?hl=de


© PILOTENKUECHE

Vernissage & Ausstellungsansichten:

Performance von Janne Steinhardt

Performance von Janne Steinhardt

Performance von Janne Steinhardt, li. Pilgrim von Ziemowit Fincek

Performance von Janne Steinhardt

Molly Burt-Westvig: Surprise View (After Turner)

li. Matilde Soes Rasmussen: Unprofessional, re. Ziemowit Fincek: Leipzig

Ziemowit Fincek: Leipzig (Detail)

Fanni Papp: Changing Landscapes

Devon Plett: 1.69 2.76



Thank you for the great show !!

Neujahrsgrüße

Wir wünschen Ihnen/Euch ein gesundes und kunstreiches Jahr 2022 und dass wir bald wieder allen Interessierten unsere Türen zu Ausstellungen, Performances, Lesungen und Musik öffnen können.

Herzlichst Barbara Röhner

i.A. des Kunstvereins ars avanti e.V.