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ENCLOSURE – Ricarda Hoop, Johanna Kintner + Next: SIBERUT – Bernhard Schurian + MOCKBA – Sandra Ratkovic, Rainer Jacob + The dystopian nature of things – Valerio Figuccio +++

Enclosure – Grafik, Installation, Objekt
Ricarda Hoop, Johanna Kintner


Vernissage: 16. 3., 14 Uhr

Lesung im Rahmen von LEIPZIG LIEST: 23. 3.,19 Uhr:
"Es ist Sommer in Grönland" mit Paul Watermann, Johanna Kintner

Ausstellungsdauer: 16.-29. März 2019
Öffnungszeiten: Sa+So 11-15 Uhr, Mo-Do 9-11:30 Uhr und nach Vereinbarung

Zur Ausstellung:

Die Bodenfläche des Ausstellungsraumes ist durch Objekte von Johanna Kintner gegliedert. Verweise auf Landschaft, durch die sich der Betrachter bewegen kann. 
Die Zeichnungen von Ricarda Hoop sind ausschließlich in Graphit und Bleistift gearbeitet und erinnern an Wandteppiche und Bildtapeten. Hierbei nimmt Hoop wiederum Bezug auf Flora und Fauna, welche an stilisierte Gärten erinnern. Die Ausstellung „ENCLOSURE“ macht neugierig auf die Symbolik einer uns vertrauten fremden Welt.

„Und die Teppiche waren ursprünglich Reproduktionen von Gärten:
 der Garten ist ein Teppich, auf dem die ganze Welt ihre symbolische Vollkommenheit erreicht, und der Teppich ist so etwas wie ein im Raum mobiler Garten.“
aus: „Andere Räume“ von Michel Foucault

Ein Ausschnitt der Eröffnungsrede befindet sich unter:
http://kunst-technik.moritzpress.de/enclosure-in-der-alten-handelsschule-leipzig/

Zur Lesung:
„Es ist Sommer in Grönland“

Im Rahmen der Ausstellung "Enclosure" von Ricarda Hoop und Johanna Kintner lesen Paul Watermann und Johanna Kintner aus aktuellen Werken. Die Lesung findet in der Alten Handelsschule (Gießerstraße 75, 04229 Leipzig) am 23. März 2019 um 19 Uhr statt.
Paul Watermann absolvierte 2018 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zuvor studierte er an der Sporthochschule Köln. Er schreibt Gedichte und Kurzprosa und liest aus seinem Text "Brutalität im Sommer".
Johanna Kintner arbeitet mit Räumen und Texten. Sie absolvierte 2013 an der Städelschule - Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt/Main. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen gezeigt, u.a. im Kunstnereshus in Oslo, Norwegen, im Frankfurter Kunstverein in Frankfurt/Main und in der ULYS Kunsthal in Odense, Dänemark. Johanna Kintner erhielt u. a. ein Jahresstipendium der Stiftung Kunstfonds und ein Aufenthaltsstipendium der Stadt Frankfurt/Main für Helsinki. Sie liest aus ihrem Text „Es ist Sommer in Grönland“.

Informationen zu den Künstlerinnen:
http://ricardahoop.de
http://www.johannakintner.de

© Riccarda Hoop, Johanna Kintner: ENCLOSURE















Snapshot zur Ausstellung:

© Ricarda Hoop
















© Johanna Kintner
















© Ricarda Hoop
















© Johanna Kintner


















EINLADUNG zur Lesung am 23. 3. 19 Uhr:


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Siberut – Fotografie
Bernhard Schurian


Vernissage: 5. 4. 2019, 19 Uhr
Finissage: 17. 4. 2019, 19 Uhr

Exotische Insekten sind Bernhard Schurians Leidenschaft. Als Spiegel der Vielfalt der Natur liegen sie in naturkundlichen Sammlungen verborgen. Bernhard Schurian bringt sie ans Licht und führt den Betrachter auf eine Entdeckungsreise von wundersamen Formen, Farben und Strukturen. Diese sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, doch mit Hilfe spezieller Aufnahmetechnik gelingt es ihm, seine winzigen Protagonisten sogar in übermenschlichen Dimensionen einzufangen. Aus kleinen "Quälgeistern" werden somit Porträts großer Charaktere.
Die Ausstellung in der Alten Handelsschule fokussiert schließlich auf großformatige Insektenporträts aus den Tropen, wie die jüngst fotografierte kleine Zikade, deren Lebensraum der Ausstellung ihren Namen gibt: SIBERUT

Informationen zum Künstler unter:
http://schurian.com

© Bernhard Schurian: Zikade

© Bernhard Schurian: Exaerete frontalis




















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MOCKBA – Fotografie, Skulptur
Sandra Ratkovic, Rainer Jacob


Vernissage: 3. 5. 2019, 19 Uhr
Finissage: 17. 5. 2019, 19 Uhr

Eine Fotografin und ein Bildhauer zieht es unabhängig voneinander nach Moskau: Sandra Ratkovic fotografiert Alltägliches im postsowjetischen Staat, Rainer Jacob friert im Winter Objekte aus Eis an die Wände der Metropole und stellt Holzobjekte her. Die Ergebnisse werden in der Ausstellung präsentiert und Ratkovic stellt ihr Buch "MOCKBA" mit einer Geschichte von Wladimir Kaminer vor.

© Rainer Jacob, Sandra Rankovic: MOCKBA















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The dystopian nature of things – Fotografie, Video
Valerio Figuccio


Vernissage: 24. 5. 2019, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. 5. 2019 – 7. 6. 2019

© Valerio Figuccio: The dystopian nature of things














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BLACK MATERIAL – lovely objects

Julianne Csapo


Vernissage: 14. 6. 2019
Lesung: 21. 6. 2019 Multikünstlerische Collage # 3
Finissage: 4. 7. 2019

Rückblick: AUF TEUFEL KOMM RAUS – Sebastian Wünsche, Alexander Kavtea, Benjamin Springer, Max Leicht, Jerry Jordan

Vernissage: 1. 3. 2019, 19 Uhr
Finissage: 7. 3. 2019, 19 Uhr

Vor einer weißen Leinwand stehend, haben sich fünf Künstler zusammengeschlossen, um innerhalb einer Woche ihre neuesten Werke bei uns zu präsentieren. Da manches nur im Kopf existierte, lag der Ausstellungstitel nahe. AUF TEUFEL KOMM RAUS musste nun gearbeitet werden. Dass es dabei durchaus poetisch zugehen darf, zeigen folgende gemeinschaftlichen Worte:

DRUCK
LINIE
LUST 
SCHWÄCHE
MÜDE
ABHÄNGIG
PAKT
NEIN DOCH NEIN
KEIN GLANZ KEIN DU
EINE UNBEDINGTE AUSSTELLUNG
















Snapshots zur Ausstellung:


©Benjamin Springer
©Sebastian Wünsch
©Jerry Jordan, Max Leicht












©Max Leicht





©Max Leicht





©Alexander Kavtea







Vernissage




















Finissage - Dank an alle !

Rückblick: Unfinished Hase – PILOTENKUECHE / international group exhibition

Unfinished Hase –  PILOTENKUECHE / international group exhibition 


Vernissage: 15. 2. 2019, 19 Uhr

Finissage: 23. 2. 2019, 19 Uhr

Open: 16.-22. 2. 2019: 13-17 Uhr und nach Vereinbarung

Informationen: 
http://www.pilotenkueche.net
https://de-de.facebook.com/PILOTENKUECHE/
https://www.instagram.com/explore/locations/860624416/pilotenkueche-international-art-program/?hl=de

16 KünstlerInnen aus aller Welt arbeiten derzeit für drei Monate im mittlerweile 38. Residenzprogramm der Leipziger PILOTENKUECHE. Bereits nach sechs Wochen sind erste Arbeitsergebnisse in der kommenden Ausstellung „Unfinished Hase“ zu sehen. Hierbei spielen Eindrücke aus Leipzig und Umgebung ebenso eine Rolle, wie die unterschiedlichen Einflüsse jedes Teilnehmers. Auf ungewöhnliche Interventionen darf man gespannt sein.

International residents
A L Kleiner (Painting, Installation; Sydney, Australia)
Amanda Struver (Interdisciplinary:Syracuse, NY, United States)
Ana Castillo (Illustration, Painting, Animation: Paris, France)
Atsuko Mochida ( Installation, Site-specific Installation, Public Art : Tokyo, Japan) 
Ece Canguden (Painting, Sculpture: Istanbul, Turkey)
Eliana Jacobs (Etching, Objects, Collage, Conceptual: Vancouver, BC, Canada)
Isabelle Kuzio (Video, sculpture, painting, installation: Sherwood Park, Alberta, Canada)
Jose Sarmiento (Painting, Drawing, Etching: Bucaramanga, Columbia)
Charles Park (Photography: New York, NY, US)
Marloes Staal (Sculpture, Photography, Drawing: Enschede, Netherlands)
Ludmila Hrachovinova (Painting: Bratislava, Slovakia)
Roman Bicek (Painting, Collage: Bratislava, Slovakia)
Tomas Orrego Gianella (Video, Installation, Collage: Lima, Peru)
Valentine Emilia Bossert (Drawing, Printmaking, Sculpture, Video, Installation: Genova, Switzerland)

Local Participants
Henike Pilz (Mixed Media; Leipzig, Germany)
Paul Altmann (Conceptual Art, Photography, Video, Installation: Leipzig, Germany)

Curator
Tena Baksaj (Zabreb, Croatia)

Assistants
Ciara Brown (Fine Art, Multi-media: Birnley, UK)
Maria Maceira (Art History: A Estrada, Pontevedra)
Samra Sabanovic (Helsinki, Finland)




Snapshots:

Soundcheck from Eliana Jacobs and Ben Osborn





Eliana Jacobs with Choir
















Works from José Sarmiento and Valentine Emilia Bossert
















Valentine Emilia Bossert




















Isabella Kuzio
















Curator: Tena Baksaj
















Thanks for the amazing show !

Rückblick: ...but these sunsets are better – Dani Minuskin, Andrea Garcia Vasquez, Paula Fraile und Natalia Kalicki


...but these sunsets are better – Dani Minuskin, Andrea Garcia Vasquez, Paula Fraile und Natalia Kalicki

Skulptur, Malerei, Installation




>> Vernissage: 25. 1. 2019, 19 Uhr

>> Konzert: 2. 2. 2019, 21-00 Uhr: dreamy music of the new solarism – a solo project of violinist Izabela Kałduńska
https://www.facebook.com/events/488074161598535/?notif_t=plan_admin_added&notif_id=1546909370059483

>> Finissage: 8. 2. 2019, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Mo - Do: 9 - 11:30 h, am 2. und 3. Februar von 12 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung unter: info@arsavanti.de

Vier Künstlerinnen aus Kanada und den USA haben sich in Leipzig zusammengefunden, um Prozesse des Werdens, Veränderns und Verbleibens künstlerisch zu untersuchen. Seltsam übereinstimmende Erinnerungen und Déjà-Vu-Erfahrungen bilden zugleich den Ausgangspunkt für Landschaften, Topographien, Fundobjekte und Porträts. Die Ausstellung "...but these sunsets are better“ bohrt dabei tief unter der Oberfläche kitschig verbrämter Sonnenuntergänge und bringt Unerwartetes zu Tage.

Zur Ausstellungsbesprechung siehe unter:
http://kunst-technik.moritzpress.de/but-these-sunsets-are-better/

Das Konzert The New Soralism der Violonistin Izabela Kałduńska am Samstag, den 2. Februar lädt zudem akustisch zu Selbsterkundungen ein.

Weitere Informationen unter:
https://www.facebook.com/events/2053275118298530/
http://www.instagram.com/but_these_sunsets_are_better

About the artists:


Natalia Kalicki is a Canadian-Polish painter and collector, currently residing in Leipzig, Germany. In her attempt to trace reality with furry sticks, she often mirrors aspects of this wacked planet through a social, incidental, or semantic lens. Her focus has always been on people, the ambiguity of symbols, and their successive mistranslation amongst us.
http://www.nataliakalicki.com/


Andrea Garcia Vasquez is an interdisciplinary visual artist from New Jersey, USA. She translates personal experiences and observations into poetic installations made up of tapestries, video, and sculpture to portray the fragility of the human-landscape relationship as well as human-human relationships.
http://www.andreagarciavasquez.com/


Dani Minuskin is a Canadian interdisciplinary artist working largely with found materials and the transformational process of preserving them. She is interested in remnants as symbolic relics of transition. Her practice seeks to deepen and illuminate our kinship with these neglected fragments, revering the vulnerability inherent in confronting them.
https://www.daniminuskin.com/


Motivated by movement, repetition and transformation, Paula Fraile proposes interventions that transfer pictorial thought to any surface. Her work exists between the limits of real or imaginary landscapes. Attracted by the light of each place she has lived, she uses an
autobiographical process to capture its essence. Sharing knowledge, generating new expression formats and highlighting forgotten subtleties are some of her commitments as an artist.
https://paulafraile.com/

Snapshots:


Dani Minuskin: Kikka


Dani Minuskin: Kikka


Natalia Kalicki: o. T.




Paula Fraile: Yo no vine por amor


Paula Fraile: Luz, más Luz





























Andrea Garcia Vasquez: various objects















Natalia Kalicki: A Shelf For Each Season


Natalia Kalicki; Dani Minuskin














Dani Minuskin: Keeping













Rückblick: PALÄOBOTANIK – Malerei von Alex Belavin


Glückliche Familie, 80 x 80 cm, 2018






















>> Vernissage: 7. 12. 2018, 18:30 Uhr mit Polin Gorn am Cembalo und Werken von Couperin
Dauer: 7. - 21. 12. 2018

Öffnungszeiten: Mo-Do: 9-11:30 Uhr, Fr: 18-20 Uhr und nach Vereinbarung

Die Protagonisten der Arbeiten Alex Belavins sind ausgestorbene und verlorengegangene Pflanzen. Auf einigen Bildern zeigt der Maler ihre Porträts, auf den anderen deren Lebensgemeinschaften. Doch ist es weder ein Herbarium noch sonst eine Sammlung von Objekten, unterteilt in Gattungen, Arten und Unterarten. Vielmehr versucht Belavin aus der Innenperspektive heraus zu ergründen, was genau diese Pflanzen sehen, wie sie ihre Stammesgenossen, ihre Freunde und Feinde, die im Gras eindringenden Tiere empfinden und welche Vorstellung sie über die Landschaft um sich herum haben. Dieser Perspektivwechsel vom Objekt zum Subjekt reflektiert auf skurrile Weise eigene Lebenswelten.

Musik und Video von #Soulker zur Ausstellung "Paläobotanik":
https://www.youtube.com/watch?v=g2bm9IAUwiI&frags=pl%2Cwn

Snapshots zur Ausstellung: