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THIS IS MY FREEDOM – Mirette Bakir // BEIFANG – Kathleen Schletz, Jule Mainka, Peter Busch, Carmen Deininger, Konrad Masiero, Sten Gutglück, Wiebke Liebetrau, Anton Sandbichler, Sebastian Harbort, Markus Petersen, Elena Engels, Lisa Schubert, Steffen Griebsch // CON.TAIN – Alan Biehlig, Nele Hendrikje Sandner, Katharina Schreiter, Teresa Szepes und Clara Pötsch

Mirette Bakir – „This is my freedom“ – Malerei, Installation


Vernissage: 7. 3. 2024, 19 Uhr
Artist Talk & Führung: 16. 3. 2024, 16-18 Uhr
Finissage: 24. 3. 2024, 15-18 Uhr
Laufzeit: 7. 3. - 24. 3. 2024
Öffnungszeiten: Mo - Do  9-12 Uhr, Fr + Sa 15-18 Uhr und auf Nachfrage

"Anders als gern behauptet und fehlinterpretiert, gibt es im Koran keine Stelle, die eindeutig eine strenge Verhüllung von Frauen vorschreibt. Ich wuchs in Ägypten in eine Gesellschaft hinein, die sich selber die Freiheiten, die sie noch in den 1960er und 70er Jahren besaßen, im Namen der vermeintlichen „Freiheit“, ihr Haupt im Namen des Glaubens zu verhüllen, wieder nahm. Diesen Zwang einer neopatriarchalen Gesellschaft rechtfertigen Musliminnen gern als „ihre Freiheit“, während ich darin eine Geschichte weiblicher Unterdrückung und Erniedrigung sehe, die nicht zu rechtfertigen ist. Mit meiner Kunst geht es mir darum, die wirkliche Freiheit, die sich im unverstellten sinnlichen Austausch mit der Welt und den Dingen ergibt, dagegenzusetzen und zu zeigen, dass nur der Schleier (welcher Ideologie und Engstirnigkeit auch immer), den man/frau ablegt, uns die Augen öffnet."

Mirette Bakir

Informationen zur Künstlerin unter: https://www.instagram.com/mirette_bakir/


© Mirette Bakır






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„Beifang“ – Malerei, Grafik, Objekt, Skulptur – Kathleen Schletz, Jule Mainka, Peter Busch, Carmen Deininger, Konrad Masiero, Sten Gutglück, Wiebke Liebetrau, Anton Sandbichler, Sebastian Harbort, Markus Petersen, Elena Engels, Lisa Schubert, Steffen Griebsch 


Vernissage: 12. 4. 2024, 19 Uhr
Finissage: 27. 4. 2024, 15-18 Uhr
Laufzeit: 12. 4. - 27. 4. 2024
Öffnungszeiten: Mo - Do  9-12 Uhr, Fr + Sa 15-18 Uhr und auf Nachfrage



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"con.tain" – Malerei, Grafik, Fotografie, Installation – Alan Biehlig, Nele Hendrikje Sandner, Katharina Schreiter, Teresa Szepes und Clara Pötsch


Vernissage: 3. 5. 2024, 19 Uhr
Finissage: 18. 5. 2024, 15-18 Uhr
Laufzeit: 3. 5. - 18. 5. 2024
Öffnungszeiten: Mo - Do  9-12 Uhr, Fr + Sa 15-18 Uhr und auf Nachfrage

Die Ausstellung con.tain stellt die Wiederverwendung von „Abfall“, den Prozess des Findens und Transformierens von Zurückgelassenem in den Fokus. Objekte verschiedener Art werden gesammelt, kategorisiert, umgewandelt und in Form von Fotografie, Malerei, Collage, Drucktechnik sowie Installation in neue inhaltliche und formale Kontexte gesetzt. Alan Biehlig, Nele Hendrikje Sandner, Katharina Schreiter, Teresa Szepes und Clara Pötsch zeigen fünf künstlerische Positionen, die sich neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit mit Inhalten wie Diversität, Identität, Mythen, Körper und Organismen beschäftigen. Dabei hinterfragen sie das Wesen der Dinge, ihren Inhalt sowie ihr Funktion und eröffnen neue Denkräume.


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Rückblick: PK #58 "Order Connection Order"

 

PILOTENKUECHE #58 – International group exhibition

Order Connection Order 


Vernissage: Sat 17 Feb 7-10 PM
Open: Sun 18, Fri 23 – Sun 25 4-8PM

Forces of order shape our lives. Reason, logic, and predictability regulate every facet of contemporary urban experience. Sophisticated algorithms generate the content that we regularly encounter on screens. With each tick of the clock, we are reminded where we ought to be and what we ought to be doing. And yet, just beneath this veneer of rationality, lies a labyrinth of chaos, sensuality, and imperfection, constrained but never fully eradicated.
Even as they improve our standard of living, technology and hierarchy can also divide us, resulting in detachment and isolation. If humans are by nature social animals, what happens to us when we embrace principles of order? Do we become less human… or more?
This exhibition features new works of art by eleven international artists who destabilize the discontinuity between control and havoc. Collectively, they have seized the opportunity to subvert self-imposed rules by expanding their artistic practices. Meaningful connections are forged in the most unlikely places, as viewers encounter diverse works of art that interrogate the significance of order in our everyday lives. The outcome is a complex display that strikes a delicate and provocative balance between opposites such as structure and disarray, harmony and dissonance, preparation and chance.

Curators Raffaella Matrone and Natalie McCann

Artists:
Ale (BR)
Bram Engelaar (NL)
Seth Birch (US)
Ai Huang (CN)
Eunjin kim (KR)
Saverio Bonelli (IT)
Nora Neagoe(RO/UK)
Léonie von Saldern (DE)
Aya Ando (JP)
Dagmar Zehnel (DE)
Tianxu Liu (CN)

Curators:
Raffaella Matrone (IT/UK)
Natalie McCann (US)
Assistants:
Margot Lallier (FR)
Kintija Avena (LV)
Boram Choi (KR)
Jonas Lamoliatte (FR)



© PK #58


Ausstellungsimpressionen:


© Bram Engelaar

© Léonie von Saldem

© Dagmar Zehnel

© Ale

© Seth Birch

© Liu Tianxu

© Liu Tianxu

© Saverio Bonelli

© Saverio Bonelli

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Rückblick: LUPFURDUM –Andreana Dobreva, Gero Grundmann, Marc Dettmann, Adrian Wald, Friederike Jokisch, Tom Schulhauser, Michele Melillo, Carolin Cosima Oel, Uta Reinhardt, Analia Martinez, Vincent Kern, Felix Waldherr, Jan Hashagen, Matthias Dornfeld, Robert Rudigier

Lupfurdum – Malerei, Objekt und Installation von Andreana Dobreva, Gero Grundmann, Marc Dettmann, Adrian Wald, Friederike Jokisch, Tom Schulhauser, Michele Melillo, Carolin Cosima Oel, Uta Reinhardt, Analia Martinez, Vincent Kern, Felix Waldherr, Jan Hashagen, Matthias Dornfeld, Robert Rudigier


Vernissage: 26.01.2024, 19 Uhr mit special act von Philipp Rehm am Bass
Laufzeit: 26.01.-10.02.2024
Öffnungszeiten: Mo - Do  9-12 Uhr, Fr + Sa 15-18 Uhr und auf Nachfrage


Lupfurdum, wie es bei Claudius Ptolemäus um 150 n. Chr. erwähnt wird, ist ein Rätsel, ein geographisches Gespenst, das im Nebel der Geschichte verschwunden ist. Bislang konnte der Ort,  der in seinem Atlas Geographia erwähnt wird nicht lokalisiert werden. Gerade diese Unfähigkeit, "Lupfurdum" zu orten, nährt seine mysteriöse Anziehungskraft. Die Ambiguität, dieser scheinbare Verlust, entfaltet sich gleichzeitig als verlockendes Versprechen: das Potenzial des Unbekannten, der Reiz der Entdeckung, die Möglichkeit der Neuerfindung.

Wir inszenieren heute „Lupfurdum“ in diesen feierlichen Räumlichkeiten in genau dieser Konstellation, mit genau diesen Bildern an der Wand und diesen Personen anwesend: In der alten Handelsschule zu Leipzig. Wenn Besucher die Ausstellung "Lupfurdum" betreten, überschreiten sie eine unsichtbare Schwelle in einen mystifizierten Raum, der Vergangenheit und Zukunft, Verlorenes und Wiederentdecktes miteinander verbindet. Hier in der metaphorischen Landschaft von Lupfurdum, zelebrieren wir also einen Akt - das Kunstschaffen an sich.

Ob die Werke in "Lupfurdum" als Kompass dienen, der uns durch unbekanntes Gebiet führt, oder ob sie Häresien und Irrlehren darstellen, bleibt offen. Das kollektive Ergebnis ist eine Entdeckung persönlicher ‚Lupfurdums‘. Einzigartige Landschaften der Sehnsucht, des Zweifels und der Erforschung. Sie locken den Betrachter, in diese künstlerische Kartographie einzutauchen - sich in das Rätselhafte, das Ungefundene und das Unerforschte zu verirren. Unsere Hoffnung ist, dass die Besucher wieder heimfinden ...


Weitere Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern unter:









Ausstellungsimpressionen:

Philipp Rehm zur Vernissage <3

© Carolin Cosima Oel / © Tom Schulhauser

© Analia Martinez

Philipp Rehm zur Vernissage <3

©Andreana Dobreva

© Friederike Jokisch

© Marc Dettmann

© Carolin Cosima Oel



Friederike Jokisch: Nebelkrähen, Fokus
Foto: Uwe Walter




Wir danken allen Künstlerinnen und Künstlern sowie allen Gästen für die großartige Ausstellung !!


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