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AMBIVALOVE
 

PILOTENKUECHE Round 54



>> Vernissage 18. Februar 19-22 Uhr

>> Laufzeit: 19. - 26. 2. 2023
>> Geöffnet: So. 19., Sa. 25., So. 26. Feb, 16-20 Uhr

Artists:


Atom Pavarit (TH), Vink (NL), 
Alicia Quigley (IE), 
Carmín Santos Posca (AR), Susanne Kompast (AT)
Barbara De Vivi (IT)
, Bryan Foong (AU)
, 
Theresa Rothe (DE), 
Anna Herbert (DE)
, Rachel Murphy (IE)




Curatorial team:


Ralitsa Benkova (BG)
, 
Julia Polo (SP)




International interns:


Sarah Boada (CO)
, 
Marlene Neumaier (DE)


Weitere Informationen unter: 
https://www.pilotenkueche.net
https://www.facebook.com/PILOTENKUECHE/
https://www.instagram.com/__pilotenkueche/?hl=de




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still[a]live 

Malerei und Zeichnung von Margarita Montgomery


>>Vernissage: 3. 3. 2023, 19 Uhr mit Lea Ruth Preiß, Violine, Sonata No. 1 in G Minor BWV 1001
>> Laufzeit: 3. - 12. 3. 2023
>> Öffnungszeiten: Mo-Mi 9-12 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr u.n.V.


Margarita Montgomery (*1996) studierte Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle und später an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit April 2022 ist sie als freischaffende Malerin in Leipzig tätig.
Ihr Schwerpunkt sind Stillleben, die realistische Darstellung steht dabei im Vordergrund. Mit forschendem Blick nähert sie sich der Materialität der Gegenstände bis in deren visuelle Essenz. Ihre Bildkompositionen werden durch Wand- und Tischinstallationen gestaltet, inmitten welcher sie die Gegenstände mit Hilfe von Drähten und Holzleisten in schwebenden Positionen befestigt. Die der Schwerkraft widersprechende Objekthängung ruft einen Eindruck von subtiler Bewegung hervor, welche das Paradigma des konventionellen unbeweglichen “Still(en)”-Lebens herausfordert. Die visuelle Essenz der abgebildeten Gegenstände wird in eine abstrahierte Umgebung gesetzt. Letztlich sind die Bilder kleine Welten, in denen die Protagonisten (Teekannen, Kürbisse, Vorhänge) ihren eigenen, surrealen Naturgesetzen folgen.
In der neuen Serie ‘still[a]live’ arbeitet sie außerdem den menschlichen Körper als Element ein. Sie beobachtet, wie sich der Körper vergegenständlicht und wie es sich mit den gewöhnlichen Stilllebenobjekten verhält. Somit treten neue Fragen auf: Wird der Mensch in der Kunst zum Gegenstand? Ist jede gegenständliche Malerei eine Art Stillleben? Wo hört das Stillleben als Genre auf?


© Margarita Montgomery "Redemption" 2022


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Haubentaucher

Malerei, Objekt, Installation von Heidi Baudrich, Frank Berendt, Eva Blanche, Isabelle Dutoit, Hanne Kroll, Florian Merkel, Ann-Kathrin Müller, Jakob Schmölzer, Kerstin Seltmann, Kerstin Skringer, Lydia Thomas, Haiying Xu


>> Vernissage: 17. 3. 2023, 19 Uhr
>> Laufzeit: 17. 3. - 2. 4. 2023
>> Öffnungszeiten: Mo-Mi 9-12 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr u.n.V.



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minding the gap

Installation, Objekt, Malerei, Fotografie von Tobia König, Pauli C. Linke, Vanessa A. Opoku, Roxana Rios, Nathalie Valeska Schüler


>> Vernissage: 14. 4. 2023, 19 Uhr
>> Laufzeit: 14. 4. - 5. 5. 2023
>> Öffnungszeiten: Mo-Mi 9-12 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr u.n.V.



"Nicht Künstler, sondern Sexarbeiterinnen, Hausfrauen, Mütter sind die Prototypen dieser neuen Arbeitsverhältnisse (...) Ihre Affektivität, flexible Zeitlichkeit und Identifikation sind das Ideal der veränderten Ausbeutungsverhältnisse.*¹⁸
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18) Aufschub, Kommunikation, Klage bestimmen den neuen Arbeitsmodus, aber ist er deswegen weniger "rational"? Der Begriff der Rationalität, jahrhundertelang männlich vergeschlechtlicht, verändert hier seine vorgeschriebene Bedeutung. Unter den neuen Arbeitsbedingungen erscheint gerade eine Arbeiterin, die nach der Stechuhr zu arbeiten versucht, die sich keine Zeit nimmt für die Befindlichkeiten und Macken der Kundin, die jedes Problem nur nach Vorschrift und abstrakten Regeln zu lösen sucht, als mackenhaft, als irrational.“ (Bini Adamczak: Beziehungsweise Revolution)


Roxana Rios: Auszug aus FIGURE, FORM